Across Borders

Inspirierende Referenten

Lerne unsere engagierten Referentinnen und Referenten kennen und profitiere von ihren einzigartigen Erfahrungen und Perspektiven.

Stéphane Tchangang

Pastor, Gründer der Initiative
Across Borders

Geboren in Kamerun, studierte er zunächst Medizin, dann Theologie. Zwei Fachrichtungen, ein Antrieb: Menschen ganzheitlich dienen, Körper und Seele.

In Deutschland baute er über mehrere Jahre eine christlich-kulturelle Bewegung unter Kameruner Christen auf und leitete sie. Heute ist er Pastor der EFG Pforzheim und promoviert berufsbegleitend zu interkultureller Kompetenz und Mission aus der Majority World – Theorie und Gemeindepraxis laufen bei ihm nicht getrennt.

Across Borders ist aus genau dieser Erfahrung entstanden: der Überzeugung, dass Deutschland heute die Chance hat, von zahlreichen internationalen Missionaren unterstützt zu werden, um Millionen von Migranten kompetent interkulturell zu erreichen. Diese Menschen sind wertvolle Geschenke Gottes. Sie können unsere Ortsgemeinden ausrüsten und zeigen, wie internationale Geschwister mitten unter uns am besten erreicht werden.

„Die Nationen sind zu uns gekommen. Jetzt haben wir eine großartige Gelegenheit mit den richtigen Mitarbeitern, sie zu erreichen, ohne dafür ins Flugzeug zu steigen und Ozeane zu überqueren.“

Friedhelm Appel

Initiator von Across Borders.

Der Dipl.-Theologe, Fachwirt für Marketing und Lehrer hat jahrelange Erfahrung mit internationalen Teams.

Er erlebte weltweit, wie gerade durch schlichte Verkündiger und durch Christen, die eher am Rande der Aufmerksamkeit standen, geistliche Aufbrüche stattfanden. Gemeinden und Kirchen werden gebaut, wenn Christen den Auftrag Gottes hören, für sich ernst nehmen, umsetzen und Grenzen überschreiten.

Da kommt das zum Leuchten, was auch im Umfeld von Paulus neue Initiativen hervorbrachte, wenn Jesus zu ihm sagt:
»Meine Gnade ist alles, was du brauchst, denn meine Kraft kommt gerade in der Schwachheit zur vollen Auswirkung.« (2. Korinther 12, 9)

Dozent, Pastor, Seelsorger

geboren in Nepal, war Hindu Priester. Auf der Suche nach Leben findet er zu Jesus Christus. Infolgedessen wird er ausgegrenzt und verfolgt.

Heute ist er in Deutschland tätig und europaweit im Seelsorge- Verkündigungsdienst.

Seine Möglichkeiten und Gaben bereiten vielen Menschen in Deutschland den Weg zum Glauben. Dadurch können heute Gemeinden wachsen.

In seinem internationalen Dienst hat er Ausbildungsverantwortung in Indien und begleitet Pastoren in Nepal.

Dimitri Minakov



gebürtiger Ukrainer, Hotelfachmann, sehr sportlich, Bachelor equi. in Theologie. Verkündiger. Verheiratet, seine Frau ist gebürtige Russin, ein Sohn. Mit seiner Familie lebt er einen interkulturellen Dienst der Versöhnung und ist evangelistisch tätig.

Statements

Prof. Dr. Klaus W. Müller

Professor emeritus und Gründer des Instituts für evangelische Missiologie

Schon einige Zeit beobachte ich die Initiatoren und Leiter von Across Borders in ihren Diensten.

Wie ich diese Bewegung verstehe, geht es um mehr als sprachliche Verständigung und soziale Hilfestellung: Es sollen Menschen aus anderen Kulturen von innen heraus verstanden werden – so ähnlich, wie Jesus Christus, der dafür als Gott Mensch geworden ist.

Eine neue Studie der Missionswissenschaft (R.P. Moore, 2026) über Subkulturen schlägt den Begriff „Missiologie der Immanenz“ vor: Christen fühlen sich hinein in das Empfinden der Menschen anderer Kulturen. So begegnen sie ihnen auf Augenhöhe und erklären ihnen das Evangelium.

Der Zugang dazu ist die Sprache, geht dann jedoch noch tiefer in das, was andere vielleicht als ihre „innere Qualität“ bezeichnen würden.

Für diesen Berufung sollen Christen, die in unvertrauten Kulturen in Deutschland leben zugerüstet, ermutigt, ausgebildet und begleitet werden.

Eine Aufgabe, wie sie aktueller nicht sein kann.

Statements

Dr. Albrecht Kellner

Dr. Albrecht Kellner ist in Namibia geboren und aufgewachsen und hat in Göttingen und San Diego/Kalifornien Physik studiert.

Immer wieder erlebe ich, dass Menschen zum Glauben an Jesus Christus kommen. Es geschieht dadurch, dass das Evangelium einfach und in einer verständlichen Sprache erklärt wird. Und das kann besonders wirkungsvoll sein, wenn es aus dem Leben und den Erfahrungen in anderen Kulturkreisen heraus verkündet wird, denn daran wird deutlich, wie universell das Evangelium ist. So ähnlich geht es mir, wenn ich das Evangelium als Physiker beschreibe und deutlich wird, dass die Schöpferkraft Gottes auch in der Wissenschaft aufleuchtet. Deshalb sollten Christen ermutigt werden, aus allen Hintergründen und in alle Kulturen hinein zu wirken. Und genau hier sehe ich, wie wichtig es ist, Konferenzen und Initiativen wie Across Borders zu haben und zu fördern.Â